Roland's Tagebuch 2005

Kommentar von Dr. Nodelescu zum Jahr 1304

Diesmal geht es mir fast nur um die Niederlassungen. Jetzt hat es Roland geschafft, in fast allen Niederlassungen Milizen einzustellen. Bei den Warenangeboten der beiden neuesten Niederlassungen gibt es endlich mal etwas Abwechslung, die Betonung liegt auf „etwas“.

Königsberg hat Keramik, Rügenwald hat Getreide, beide haben Holz und Honig. Mahlzeit.

Keramik scheint Königsberg zum echten Segen zu machen, wenn da nicht diese ewig tote Fläche im Osten innerhalb der zweiten Mauer wäre, dort in Richtung der überlappenden Landzunge. Königsberg – Fluch oder Segen? Ich würde eher Fluch sagen. Rügenwald ist da schon etwas versöhnlicher, der dortige Grundriss ist uns aus Ladoga auf der Standardkarte bekannt. Dort sollte es keine allzu großen Probleme beim Bauen geben.

Abseits der Kolonisationsmissionen kann man derzeit in London und Ripen einen interessanten Prozess verfolgen – der Kampf um das Öl. Nun stellt ihr euch sicherlich die Frage, ob man im Mittelalter denn überhaupt Erdöl kannte. Nein, ich rede nicht von Erdöl, sondern vom Lebertran. In Ripen hat ein Konkurrent 18 Walfänger in Betrieb und in London kann man eine wunderschöne Meeresbaustelle von der KI sehen. 13 Walfänger und das nicht von Roland! Na ja, heutzutage ist das sowieso kein Problem mehr, wir haben ja unsere Methoden, nicht wahr?

So langsam gewinnt das Spiel doch an Reife. Immerhin ist er mit knapp 22 Millionen GS Bargeld von 96 Millionen GS Unternehmenswert nunmehr als liquide zu bezeichnen. Man scheint aus dem Gröbsten heraus zu sein.