Patrizier 2

Ugh! und Roland spielen eine 40'er Karte und jagen den Patrizier 2 - Einwohnerrekord


Hier kommen die Tagebuch-Einträge von Roland für 1300

10. Mai 1300

(001) Es beginnt nochmal ein neues Spiel. Ugh!s neue Karte hat es mir angetan. Mehr Ziegel und Pech sollten den Vollausbau erleichtern. Und wenn es tatsächlich stimmt, dass in vielen „Stockholms“ ein städtisches Haus weniger steht, dann ist das ein echter Mehrwert.

(002) Und damit es sportlich wird, wähle ich den Schwierigkeitsgrad ungemogelter Patrizier mit der Startstadt Thorn. Dort sitzt allerdings auch gleich ein Kapitän.

11. Mai 1300

(003) Nach der Hafenausfahrt geht es sofort in den schwarzen Modus und vor Danzig wird das erste und auch bald das zweite Schiff aufgebracht.

(004) Eine erste Kontrollrundfahrt ergibt, dass die Kapitänsversorgung wohl wieder „normal“ ist, also dass immer zwei Kapitäne herumsitzen. Für den Beginn dürfte das lästiger sein, da man nicht so recht vorausplanen kann. Die Kapitäne zwei und drei sitzen in Lübeck und Nowgorod, also haben meine beiden freien Schiffe nun ein Ziel.

18. Mai 1300

(005) Die Kapitänernte läuft trotz der beschränkten Vorausschau ganz vielversprechend. Der „Nachfolger“ von Lübeck fand sich am 16. Mai in Riga und wurde noch vor Novgorod eingestellt. Heute kam dann in Naestved der fünfte hinzu. Bislang kapern alle vor sich hin, einer ist allerdings dabei, sich in Richtung Arbitragezielort zu „kämpfen“.

20. Mai 1300

(006) Gestern kamen die ersten Bauerlaubnisse. Nun gilt es, diese auch zu nutzen und möglichst schnell die Kontore zu errichten.

(007) Gegenwärtig nenne ich 22 Schniggen mein Eigen. Das ist ganz ordentlich, allerdings ist die Verteilung noch sehr ostseelastig. In die Nordsee hat sich gerade erst ein Schiffchen verirrt, ein zweites läuft soeben in Oslo ein. Ein Kapitän (und damit ein Vermehrungszentrum) ist noch weit entfernt von tideabhängigen Gewässern.

(008) So langsam wird das erste Problem des Patrizierlevels klar: Es gibt keine unbemannten Koggen auf den Meeren. Ich muss mich also nach anderen Wegen umschauen, um zu orlogfähigen (also waffentragenden) Schiffen zu kommen. Dazu bieten sich zwei friedliche und zwei kriegerische Wege an:

(009) Ich könnte mit dem Schiffbau beginnen. Da müsste ich mich mindestens für einen Kraier entscheiden - was nach aktueller Lieferungsliste meines Vertragshändlers eine Bauzeit von 106 Tagen nach sich zieht) und den nach Fertigstellung sofort ausbauen. Das dauert schlicht zu lange.

(010) Damit die Werft jetzt nach dem ersten Beratungsgespräch nicht gekränkt ist, werde ich die nächsten Schniggen, die in mein ausersehenes Zentrallager Malmö einlaufen, in den Ausbau schicken. Das soll „nur“ 21 Tage dauern, nach meinen vertraulichen Gesprächen mit dem Vorarbeiter aber kürzer werden, wenn die Werft zusätzlich mit Reparaturaufträgen überhäuft wird. Das sollte ja nicht so schwierig sein.

(011) Die leichte kriegerische Aufgabe wird die Suche und Erledigung des ein oder anderen Piratenjägeraufträgen sein. Mit etwas Glück komt mir dort eine orlogfähig bewaffnete Schnigge in die Flotte. Allerdings sollte meine dort angesetzte Jagdschnigge einen ordentlichen Kapitän und eine Menge Handwaffen haben. Darauf muss ich wegen des penetranten Eisenwarenmangels meiner Heimatstadt Thorn erst einmal sparen, bis ein paar weitere Kontore in Bau gegangen sind.

(012) Am kompliziertesten - aber auch am schnellsten - ist es, eine Eskorte als Ziel zu nehmen, auf einen Kraier zu hoffen und zwei meiner unbewaffneten Schniggen anzusetzen. Wie das geht, habe ich ausführlich zum friedlichen Spielstart im Contest 2005 beschrieben.

21. Mai 1300

(013) Heute sind drei Kontorbaustellen in Danzig, Königsberg und Riga in Bau gegangen. Irgendwie könnte man meinen, dass das Bargeld knapp wird

22. Mai 1300

(014) Die ersten beiden Schniggen gehen in Malmö in den Ausbau.

(015) In Malmö wird wird der erste Arbitragehändler in Betrieb genommen. Für „unversorgte Städte“, also solche ohne Kontor entscheide ich mich für Folgendes. Die Preise richten nach nach dem großen Lehrer Ugh!, die Waren sind nach Gefühl gewählt und in zwei Gruppen geordnet. Die Route sollte sich so in allen Städten einsetzen lassen. Nicht vergessen, zum Start der Autoroute ein Salz einzuladen.

Stop 0 nicht anlaufen
Stop 1 verkaufe Bier bis 26
Stop 1 verkaufe Erz bis 670
Stop 1 verkaufe Felle bis 510
Stop 1 verkaufe Fleisch bis 724
Stop 1 verkaufe Keramik bis 150
Stop 1 verkaufe Wein bis 184
Stop 1 kaufe Eisenwaren bis 400
Stop 1 kaufe Honig bis 172
Stop 1 kaufe Leder bis 339
Stop 1 kaufe Tuch bis 320
Stop 1 kaufe Wolle bis 1338
Stop 1 verkaufe Salz bis 10000
Stop 2 verkaufe Eisenwaren bis 220
Stop 2 verkaufe Honig bis 84
Stop 2 verkaufe Leder bis 170
Stop 2 verkaufe Tuch bis 176
Stop 2 verkaufe Wolle bis 671
Stop 2 kaufe Felle bis 1048
Stop 2 kaufe Wein bis 339
Stop 2 kaufe Keramik bis 261
Stop 2 kaufe Bier bis 52
Stop 2 kaufe Fleisch bis 1425
Stop 2 kaufe Erz bis 1605
Stop2 verkaufe Salz bis 10000

1. Juni 1300

(016) Der Mai endet mit

41 Schniggen
8 Kapitänen
55.949 Einwohnern und
876.414 Vermögen.

(017) 16 Kontorsbaustellen sind gesetzt, es ist noch etwas kompliziert, die Eisenwaren immer am richtigen Ort zu haben - und in der Nordsee sind immer noch zu wenig Schiffe. Die Bargeldversorgung ist immer hart an der Grenze und nur durch Fingerspitzenarbitrage zu bewältigen.

(018) Empört musste ich feststellen, dass mir die Weißen eine Jagdhütte nach Novgorod gebaut haben - und mit noch dazu damit die Ziegel für den Kontorbau weggenommen. Immerhin scheint es bisher das einzige feindliche Gebäude zu sein.

(019) Mit Sorgen sehe ich die Entwicklung an der Kapitänsfront. Bisher habe ich noch nie mehr als einen Kapitän gesehen (Ausnahme die ersten Tage) - und dann auch noch nur in größeren Abständen (der nächste ist am 5.6 in Danzig erreichbar). Zwar scheint es mir etwas besser zu gehen, als Ugh!, aber es wird viel zu lange dauern, bis ein ordentlicher Versorgungsstern steht.

(020) Bei der Konvoieinrichtung wird sich auch bald die fehlende Koggenausbeute bemerkbar machen. Ich habe weit und breit noch nichts, was mir eine Ernte unzerschossener Schiffe ermöglichen wird. Und da auch die ersten Schniggen erst am 10. aus dem Ausbau kommen, dürfte auch aus dem ersten Piratenumlauf nix rausspringen. Heirat ist auch keine Lösung, da gibt’s auch nur ne Schnigge.

6. Juni 1300

(021) Das erste Schiff mit „Umbenennungsschutz“ ist in mein Flöttchen eingefügt. Die erste „Roland“ arbeitet nun für mich.

8. Juni 1300

(022) Gestern kam die letzte Bauerlaubnis hereingeflattert, heute ging das vorletzte Kontor in Bau. Köln wird ein paar Tage hinterherhinken, da dort ein WEISSER Winzer Expressnachlieferungen von Ziegeln nach sich zieht.

(023) Nachdem erstmals ein wenig Geld übrig und gleichzeitig genug Pech im Zentrallager sind, geht die erste Kogge in Bau.

12. Juni 1300

(024) Die ersten beiden Schniggen kommen aus dem Ausbau. Für eine sind genug Waffen im Lager und sagenhafte sechs Entermesser. Mit 8 Schniggen (mit je fünf Matrosen) sticht mein erster Jäger in See. Noch am gleichen Tag ist er zum Piraten umgewandelt. Und dann kommt doch auch gleich eine weiße Kogge ohne Kapitän (sehr gut - dann nimmt die nicht auch noch irgendwo einen an Bord) entgegen.

13. Juni 1300

(025) Der „Kampf“ beginnt: Meine Orlogschnigge wendet sich - wie üblich - sofort zur Flucht. Alle anderen acht Schniggen halten voll drauf mit dem Ziel der Kaperung. Mit jedem verlorenen Gefecht verliert die Kogge ein paar Matrosen an die „eroberte“ Schnigge. Zu guter letzt kommt mein Orlogschiff und übernimmt die Kogge. Kurzfristig ist der „Tausch“ Kogge gegen acht Schniggen sicher ein Rückschlag (eine Zacke nach unten in der Laderaumentwicklung hatte ich schon seit Jahren nicht mehr!), dafür kann jetzt auch das Koggendomino beginnen.

(026) Am Tage meines Triumpfes wiederfährt mir noch eine bittere Erfahrung: Meine Wochenabrechnung ist mittlerweile 20.000gs hoch. Mit -17t funktioniert das arbitrieren nicht mehr so richtig. Ich muss mich wohl mal etwas mit dem Geldausgeben beherrschen, und ein kleines Polster in der Kasse lassen.

18. Juni 1300

(027) Meine zweite Kogge musste leider auf 70% heruntergeschossen werden, aber zwischenzeitlich sind wieder beide Koggen - als Folgeschiffe meiner Kaperschniggen - wieder auf See. Leider noch nicht schwarz. 57 Schiffe, 14 Kapitäne (der nächste sitzt morgen in Hamburg - und da ist auch schon ein Schiff - leider ist es wieder nur ein dreier), 13 kleine Betriebe sind fertig. Das Durcheinander strapaziert einen schon. Nie sind die Dinge, wo sie sein sollen - zum Glück gilt das nicht für meine Jäger.

25. Juni 1300

(028) Mittlerweile sind acht Koggen in meinem Besitz, drei Jagdkonvois sind im Einsatz. Allerdings stockt weiterhin die Matrosenversorgung in Malmö, auch das Baugeschäft kommt etwas zu kurz - abgesehen davon, dass ich weiter Bargeldprobleme habe.

30. Juni 1300

(029) Heute ist in Malmö eine provisorische Arbitragekaskade mit vier Konvois in Betrieb gegangen. Es ist abzusehen, dass das mein Bargeldproblem noch vergrößert.

1. Juli 1300

(030) Zuerst die nackten Daten:

UW 2,3 Mio
63.911 Einwohner
76 Schiffe
21 Kapitäne
61 fertiggestellte Betriebe.

(031) Ich bin sehr zufrieden mit der Jahresmitte. Es geht viel besser voran, als gedacht. Allerdings ist viel zu viel manuell zu tun, insbesondere das hanseweite Baugeschäft habe ich nicht vollständig im Griff - versorgt wird sowieso nicht.

(032) Das hat die angenehme Konsequenz, dass sich - verbunden mit der bereits gut fortgeschrittenen Kaperleistung - die Bevölkerungszahl der Hanse nur sehr langsam erhöht. Daher ist der Drang der Weißen, zu bauen, gegrenzt.

(033) Der weiße Hausbau ist nach Ugh!schem Vorbild dadurch blockiert, dass in jeder Stadt als erstes ein eigenes Fachwerkhaus in Bau gegeben wird. Wenn meine Übersicht stimmt, ist das mittlerweile in 36 Städten der Fall.

(034) Betriebe sollten in 33 Städten stehen. Die Zusammenstellung ist dabei allerdings bislang immer etwas planlos. Ganz überwiegend sind es natürlich Ziegeleien und auch viele Pechkocher - leider stehen davon ein paar still, weil ich die manuelle Holzversorgung nicht auf die Reihe bekomme. Ab sofort muss das etwas planvoller werden, Grundwaren, Erz und Sperrbetriebe stehen auf der Liste.

(035) Arbitriert wird mit einem 3er-Kapitän in Bremen und einem 4er manuell in Reval. In Malmö steht eine Miniaturkaskade aus einem Lader, zwei Verkäufern und einem Entlader - jeweils aus drei Schniggen. Die verdienen aber noch nicht besonders gut, da ich die Waren noch nicht auffüllen kann. Das sollte sich aber in der zweiten Juliwoche bessern, wenn ein dritter Schub Schniggen aus dem Ausbau kommen und damit die ersten Handelsrouten eingerichtet werden können. Und bald kommen dann auch die ersten Koggen aus der Reparatur.

(036) Davon müssen dann die ersten allerdings noch die Folgeschiffe in meinen fünf Jagdkonvois ersetzen, die teilweise dringend in die Reparatur müssen.

(037) Kapitäne sind zum Glück in normaler Anzahl zu haben - jeden zweiten Morgen sitzt einer herum und traut sich zum Glück nicht mehr, auf weißen Schiffen anzuheuern. Leider hält sich die Zahl der Arbitragefähigen noch sehr in Grenzen - aber mein erster 5er ist auf dem Weg nach Malmö.

8. Juli 1300

(038) Ich habe seit Monatsbeginn eine Baupause eingelegt. Das hat meinem Arbitragehandel gutgetan - auch wenn im Zentrallager noch nicht besonders viele Waren vorhanden sind. Aberhin läuft ein 3-er Konvoi, der doch schon ganz netten Gewinn macht.

(039) Nachdem ich den Spielabschnitt jetzt zum zweiten Mal spiele (ich bin von Ende September 1300 zum 1. Juli zurückgesprungen - nachdem die Einwohnerzahl über zwei Monate auf 70t stagniert hatte), wird dieses Mal die Holzproduktion stärker in den Mittelpunkt gerückt. Außerdem muss ich die Städte viel schneller zumindest rudimentär ans Handelsnetz anschließen.

10. Juli 1300

(040) Es wird Zeit die ersten Konvois in Betrieb zu nehmen. Da es zu lange dauert (gut 80 Tage), bis alle Städte ihre Einzelroute haben, entscheide ich mich diesmal dafür zunächst insgesamt 9 Routen, die jeweils ein Bündel von vier bis fünf Städten versorgen:

(041) Die erste Route (das liegt einfach daran, dass im Moment nur ein Orlogschniggchen verfügbar ist) läuft vom Zentrallager Malmö nach Danzig, Thorn, Königsberg und Memel. Eingeladen wird der Warenbestand für eine normale Route, also im Zweifelsfall zu wenig. Nachdem jede Stadt aber nur einen Stop bekommt, soll sich kein Überschuss ansammeln. Außerdem dient die Route ja vor allem dazu die Stadtproduktion und Schnäppchen einzusammeln. Als netten Nebeneffekt erhoffe ich mir eine halbwegs stabile Verteilung der Basiswaren. Konvoigröße bei dieser kurzen Runde: Sieben Schniggen, also 990 Fass.

(041a) Das funtioniert natürlich nur, wenn auch die Verwalter eingestellt werden. Da trifft es sich ja gut, dass jetzt die Kontore fertiggestellt werden. Ich entscheide mich für folgende Preise:

Ware Einkauf Verkauf

Bier; 35 40

Erz; 850 1500

Eisenwaren; 280 420 (wenn überhaupt)

Felle; 700 1300 (wenn überhaupt)

Fisch; --- 400

Fleisch; 900 1400

Getreide; 100 110

Gewürze; 168 450

Hanf; 400 600

Holz; 50 55

Honig; 100 150

Keramik; 180 270

Leder; 250 380

Pech; 60 70

Salz; 25 30

Tran; 80 120

Tuch; 200 330

Wein; 132 370

Wolle; 900 1300

Ziegel; 100 ---

(042) Gleichzeitig ist der vierte 4er-Kapitän angekommen und so wird die Kaskade erweitert und zudem um einen Sonderlader für Eisenwaren ergänzt.

11. Juli 1300

(043) Es läuft der zweite Konvoi nach dem gleichen Muster (Olso bis Bergen). Der Haken an der Sache ist allerdings, dass durch die gleichzeitige Einstellung von vier Kontorverwaltern - einschließlich Schnäppcheneinkauf - einen wahnsinnigen Bargeldbedarf generiert. Das entzieht dem Arbitragehandel genau dann das Geld, wenn endlich die Waren dawären, um zu arbitrieren.

20. Juli 1300

(044) Meine Arbitragearmada ist auf sechs Händler und vier Lader gewachsen. Daneben versorgen vier Konvois 16 Städte.

22. Juli 1300

(045) Ein schlimmer Baufehler führt mich aus Mitte August hierher zurück.

31. Juli 1300

(046) Alle Städte sind provisorisch mit 10 Routen ans Netz angeschlossen, die Verwalter eingestellt.

1. August 1300

(047) Der UW beträgt 5,1 Mio, 131 Schiffe mit 36 Kapitänen. 83 Betriebe beschäftigen 1076 Mitarbeiter. Die Bevölkerung verfehlt das Monatsziel mit 69.984 „deutlich“.

(048) Jetzt werden so nach und nach auch die regulären Transportkonvois eingerichtet. Ich beginne heute mit Brügge - das soll aus Mittelmeergründen meine zweite Stadt werden, die halbwegs gezielt werftseitig aufgebaut wird.

4. August 1300

(049) Um den Monatswechsel gab es eine überraschende Flut an 4er-Handelskapitänen. Nachdem auch noch der AK 9 eingestellt ist, handle ich jetzt mit (einschließlich dem Marktleerer) mit 10 Arbitragehändlern im Zentrallager. Die Regelgröße liegt bei einer Kogge und einer Schnigge, also so knapp 600 Fass. Leider habe ich weiterhin nur drei einzelne Marktbeschicker für Eisenwaren, Bier und Fleisch. Aber ich denke mal, dass die Einheit reicht - bis mal wirklich Kapitäne und Laderaum übrig ist.

14. August 1300

(050) Die nächste Baurunde ist weitgehend abgeschlossen. In der Regel wurde das zweite Fachwerkhaus in Auftrag gegeben. Die Sägewerke sollten auch so langsam ausreichend sein.

16. August 1300

(051) Ich schicke einen Erkunder ins Mittelmeer. Er wird in zwei Wochen Bordeaux (Wein/Keramik - Bier/Felle) endteckt haben und einen Keramikvertrag - na ja - mitbringen.

22. August 1300

(052) So langsam bleibt Bargeld übrig und so beginne ich mit der Kreditvergabe und der Inbetriebnahme der Werften (wo es eben geht). Gleichzeitig wird auch gebaut, wenn etwas geht. Zwar komme ich heute nur drei Städte weit, aber immerhin.

27. August 1300

(053) Nachdem meine fünf Jäger so langsam arbeitsärmer werden, habe ich heute den ersten Eskortauftrag angenommen. Netterweise ein Quickie von Rostock nach Naestved.

31. August 1300

(054) In der letzten Woche bin ich kreditseitig durch 20 Städte gekommen - also genau die Hälfte. In ca. 5-8 Städten war gleichzeitig ein Schiffsbau möglich. Und wo es geht, werden Brunnen und Straßen errichtet.

1. September1300

(055) UW 9,9 Mio, 184 Schiffe, 162 Betriebe und 73.284 Einwohner. Na ja, die Einwohnerentwicklung ist kompliziert - es war wohl ein GROSSER FEHLER, sofort ein Zentrallager zu versuchen. Besser wäre es gewesen, die fünf Regionallager - auf die die Karte ja eigentlich ausgelegt ist - in Betrieb zu nehmen. Die Versorgung mit den Grundwaren steht eben noch nicht - und stellt sich auch in den Städten, die jetzt so nach und nach ans Netz gehen (gegenwärtig 10), verbessert sich die Stimmungslage nur recht langsam.

7. September 1300

(056) Die Runde der Kreditvergabe ist vorbei.

10. September 1300

(057) Malmö ist nun in der Lage 700er-Holks zu bauen, läuft also auf Volllast. Das ist einerseits schön, andererseits bedeutet es, dass ich ab sofort die frisch erbeuteten Schiffe (sind praktisch nur noch schwarze - eine weiße Kogge gondelt noch in der nördlichen Ostsee) in andere Häfen umleiten. Ich nehme mal Brügge (wg. Exporthafen) und Ahus (Zufall), die als nächstes aufgepäppelt werden. Das wird den Aufbau natürlich um ein paar Tage verzögern, weil die Reparaturen jetzt ja wieder länger dauern und die Zeit zum Verlagern der Schiffe in die Zentrale dauert. Dafür wird das Umbenennen der Schiffe in den leereren Häfen leichter.

14. September 1300

(058) So langsam beginne ich, die provisorischen Mehrstadtversorger einzustellen. Eigentlich wollte ich sie (als Nachbarschaftsversorger) weiterlaufen lassen, aber im Moment giere ich danach, den Stern zu vollenden. Da brauche ich eben die Kapitäne - und noch viel mehr die Tonnage. Über Nachbarschaftsversorgung werde ich mir später Gedanken machen.

19. September 1300

(059) Jetzt ist mir die letzte weiße Kogge vor die Flinte gefahren. Damit ist die erste zeitaufwändige und lästige Spielphase vorbei.

1. Oktober 1300

(060)

UW 15,7 Mios
208 Schiffe
199 Betriebe
76.800 Einwohner

wollen in meiner Hanse ernährt werden. Knapp 30 Routen sind jetzt eingerichtet, aber viele erst auf der ersten Tour. Es wird daher noch etwas dauern, bis sich eine Grundzufriedenheit einstellt.

9. Oktober 1300

(061) Das NETZ steht.

14. Oktober 1300

(062) Die erste Kreditrückzahlung trifft ein. Bald sollte Schniggen-, Holz- und Getreide-„mangel“ vorbei sein - wenn denn auch die Konvoigrößen dawären, um das Zeug in die Zentrale zu karren.

17. Oktober 1300

(063) Die nächsten Kapitäne und freiwerdenen Schiffe werden eingesetzt, um den AS-Handel mit den letzten nötigen Ladeschiffen zu bestücken. Ich arbitriere nunmehr mit acht Waren: Eisenwaren, Fell, Fleisch, Honig, Keramik, Leder, Tuch und Wein. Die neun Händler und der Entlader sind mit 600-800 Fass Konvoigröße natürlich noch nicht so recht auf der Höhe der Zeit. Bier hätte ich zwar in Hülle und Fülle, aber da fehlt mir im Moment schlicht der Laderaum.

(064) Da ich im Rahmen der Neueinrichtung des AK ersteinmal ALLE Konvois auslade und die Routen neu lade, bricht für die nächsten Tage auch das Arbitragegeschäft in sich zusammen.

21. Oktober 1300

(065) Die letzten Tage habe ich damit verbracht, die Routen mal grob zu justieren und insb. die Grundversorgungswaren großzügig zu dimensionieren.

(066) Damit verbunden war eine Gebäudezählung: 293 Betriebe sind zumindest in Bau, davon eine Brauerei, 13 Erzschmieden, 2 Werkstätten, eine Jagdhütte, 16 Getreidefarmen, 4 Hanffelder, 63 Holzfäller, 19 Pecher, 17 Salzsieden, eine Schäferei und 156 Ziegeleien. So recht lässt sich damit noch keine „Grundversorgung“ hinbekommen.

(067) Aber richtiger Mangel stellt sich wohl auch nicht so bald ein. Im nächsten Baumonat (ich werde mal beginnen, die Runden zu Monatsbeginn und -mitte zu drehen), wird der Schwerpunkt wohl auf Getreide- und Salzreserven liegen. Auch müssen Bier- und Eisenwarenproduktion langsam angeworfen werden. Außerdem sollten erstmal überall 10 Ziegeleien/Pechhütten stehen.

23. Oktober 1300

(068) Heute bleibt das erste mal seit Spielbeginn ein Kapitän sitzen - wo er auch immer sein möge. Die drei letzten eingesammelten Schiffsführer werden zwei Gewürzschniggen befehligen - und damit das Handelsnetz vervollständigen. Der letzte wird wohl den ersten Handelskonvoi ins Mittelmeer führen - irgendwann wollen die Aufträge ja auch abgearbeitet werden.

27. Oktober 1300

(069) Heute bricht der erste Importeur auf - ich habe so mit Müh und Not einen Konvio mit 1000 Fass aufstellen können

(070) Habe ich schon berichtet, dass ich mir diesen Monat so nebenbei die 3 Mios abgespart habe, um in alle Gilden einzutreten? Abgehakt! Damit sollte jetzt auch mal das digitale arbitrieren beendet sein. Aber dann rast das Spiel ja so an einem vorbei!

01. November1300

(071) 18,7 Mio UW, 236 Schiffe, 293 Betriebe und 83.123 Einwohner. Es geht ganz gut - aber immer noch etwas planlos.

09. November 1300

(072) Nachdem am heutigen Tage ein weißes Schiff von einer Sizilienexpedition zurückkam, bin ich um eine Menge Wein reicher und die Hanse ist endgültig frei von Konkurrenz.

14. November 1300

(073) In einem Spaziergang durch die Rathäuser konnte ich ca. 20 Stadtmauern in Auftrag geben, in weiteren 10 läuft der Antrag bereits. Im Rest darf ich noch nicht (????) oder das Ding ist schon durch (?).

1. Dezember 1300

(074) UW 24,7 Mios, 271 Schiffe, 472 Betriebe und 91.471 Einwohner zieren meine Hanse. Und das, obwohl ich seit Anfang des Monats „schnell“ spiele. Die ersten Städte haben mittlerweile über 20 Betriebe - da ist ein weiteres Wachstum ohne Stadtmauererweiterung nur noch erschwert möglich. Also beginnt bald die Ägide des Mauerbaus. 16 Ratssitzungen sind bereits durch - mal schauen, in wievielen Städten zum 3.12 nun der Mauerbau tatsächlich beginnt.

(075) Heute beginne ich dann auch mal mit zwei für dieses Spiel neuen Statistiken. Zum einen beginnt die Zentrallagerkontrolle, in die zukünftig zu jedem Monatsersten der Lagerbestand jeder einzelner Ware eingetragen wird. Dieses Instrument wird (wenn die Hanse dann noch etwas gewachsen ist) ziemlich zuverlässig den „Trend“ für die einzelnen Waren erkennen lassen.

Die ersten Daten ergeben: 7319 Bier, 16 Erz, 10 EW, 5 Felle, 0 Fisch (klar, der wird nicht eingekauft und es wird noch dauern, bis der erste Fischer steht), 255 Fleisch, 826 Getreide, 0 Gewürze, 303 Hanf, 210 Holz, 0 Honig, 15 Keramik, 623 Leder, 50 Pech, 396 Salz, 260 Tran, 0 Tuch, 0 Wein, 5 Wolle, 72 Ziegel. Ganz ordentlich. Bei den Gewürzen fressen gegenwärtig noch die mittlerweile vier Einkaufsschiffe die Reserven, so dass noch nix im Lager ankommt. Honig, Tuch und Wolle wird arbitriert und ist noch nicht in den Mengen vorhanden, die ich dort brauche. Alles eine Frage der Zeit. Sorgen mache ich mir im Moment eigentlich keine.

(076) Zugleich beginne ich jetzt (erstmals) im gleichen Zyklus auch den Bevölkerungsstand jeder einzelnen Stadt nachzuweisen. Ich hoffe, dass mich diese Tabelle dazu bringt, mich auch wirklich verstärkt den Nachzüglern zu widmen. Gleich nochmal zwei Monate vorspulen (108t), um die Städte zu identifizieren, die in dieser Zeit nicht wachsen.

1. Januar 1301

(077)

UW 32,7 Mio
323 Schiffe mit
9.088 Last Kapazität
650 Betriebe mit
7250 Mitarbeitern und
100.926 Einwohner.

(078) Da noch ein paar Betriebe in Bau sind, stimmt die Betriebszahl nicht mit der Gebäudezählung (664) überein: 7 Bier, 39 Erz, 4 EW, 2 Felle, 0 Fische, 1 Fleisch, 29 Getreide, 8 Hanf, 147 Holz (nur irgendwie immer an der falschen Stelle - gegenwärtig eines der größten Probleme), 0 Honig, 0 Keramik, 44 Pech, 23 Salz, 0 Tran, 0 Tuch, 0 Wein, 3 Wolle und 357 Ziegel.

(079) Die Zahlen sind ordentlich (beim nächsten Mal könnte man ja mal auf 1000 Betriebe im ersten Jahr spielen). Wenn alle Betriebe voll ausgelastet wären, dann sollten 13.905 Einwohner Platz finden - also schon über 50.000 selbstversorgte Einwohner.

(080) Das Wachstum werde ich die nächste Zeit allerdings nur eingeschränkt halten können. Ohne Stadtmauererweiterung gibt es in einigen Städten kaum noch etwas zu bauen, die Stadtmauern kosten Ziegel und meine drei immer noch viel zu kleinen Baukonvois versuchen verzweifelt, die ein oder andere Ladung in die Pechstädte (die ja ziegelfrei sind) zu bringen.

(081) Immerhin sind die Versorgungskonvois mittlerweile halbwegs ausreichend dimensioniert - das wird sich allerdings ändern, wenn ich in den nächsten Wochen die Routen wieder mal anpasse.