Headhunter

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Beschreibung

In Headhunter spielt man den coolen Kopfgeldjäger Jack Wade — und dieser hat es gar nicht leicht, da er an Amnesie leidet und so erstmal keinem vertrauen kann, den er trifft. Und so beginnt das Spiel auch gleich rätselhaft: Jack flieht aus einem seltsamen Gebäude, bevölkert mit Männern in Ganzkörperanzügen, bricht ohnmächtig auf der Straße zusammen und wacht im Krankenhaus wieder auf. Sein früherer Chef erzählt ihm von seinem Leben und dass er wieder als Kopfgeldjäger arbeiten kann — vorausgesetzt, er erwirbt erstmal seine Lizenz.

Außerdem erhält der Spieler gleich noch Hilfe von einer jungen hübschen Frau, die ihn anheuert, den Mörder ihres Vaters zu töten. Auch leiht sie Jack ihr Motorrad, mit dem man anschließend von Level zu Level fährt. Hier gleich ein Kritikpunkt: Die Motorradfahrten sind zwar rasant, jedoch etwas sinnlos konzipiert. So muss man durch schnelles Fahren Punkte sammeln, und erst wenn man genügend Punkte hat, darf man das nächste Level bestreiten. Warum dies so ist, lässt sich nicht erklären.

Die einzelnen Aufträge selbst machen durchaus Spaß: In Metal Gear Solid-Manier muss man sich geschickt seinen Weg durch Gebäude bahnen — dabei ist es meist sinnvoller, sich an den Gegnern vorbeizuschleichen, als allein gegen 20 Gegner draufloszuballern. An Grafik, Sound und Steuerung lässt sich nichts aussetzen — zumal ein cooler Held und einige witzige Passagen (so darf man sich öfter nette Nachrichtensendungen im Fernsehen oder als Ladebildschirm die Werbung der Zukunft ansehen) für Laune sorgen. –Ines Heidrich